Kurz vor den Herbstferien waren wir am Visualisierungsinstitut der Universität Stuttgart für ein einwöchiges Praktikum zu Besuch. Dabei haben wir unter Anleitung von unserem Tutor Tobias Rau viele abwechslungsreiche und vielfältige Aufgaben bearbeitet. Durch praktisches und eigenständiges Arbeiten konnten wir viele neue Erfahrungen im Bereich Informatik sammeln. Außerdem haben wir viel über die Abläufe an einer Universität erfahren.

Das Programmieren mit einem Arduino Microcontroller war Teil unseres Praktikums.

Am ersten Tag arbeiteten wir mit einem Arduino Microcontroller. Diesen sollten wir so programmieren, dass eine verbundene RGB-LED in den Farben rot, grün und blau leuchtet. Wir fügten ein Bluetooth-Modul und einen Lagesensor in die Schaltung hinzu. Unser nächstes Ziel war nun, einen kontinuierlichen Farbverlauf der LED zu erreichen. Danach besuchten wir eine Vorlesung im Bereich Medieninformatik von Prof. Dr. Andreas Bulling.

Am nächsten Tag führte uns Christoph Müller durch das Visualisierungslabor und zeigte uns die VISUS-Powerwall – eine Art hochauflösende Kinoleinwand. Er erklärte uns auch ihre Funktionsweise und Anwendung. Weiterhin arbeiteten wir mit dem Arduino und fügten in unsere Schaltung eine Lithium-Polymer (LiPo) Batterie ein. Den Arduino programmierten wir nun so, dass beim Laden der Batterie die RGB blau, bei vollem Akku grün und bei leerem Akku rot leuchten sollte. Später erklärte uns Daniel Maurer vom Lehrstuhl “Intelligente Systeme” etwas über Stereo Reconstruction, einer 3D-Darstellung anhand von 2 Fotos.

Am Mittwoch entwarfen wir mit dem Programm Autodesk Fusion 360 eine 3D-Darstellung unserer Wohnung. Danach testeten wir eine Virtual-Reality-Brille, indem wir uns einen Film in der Kuppel eines simulierten Planetariums anschauten. Um einen Vergleich zu haben, testeten wir ebenfalls eine Augmented-Reality-Brille. Diese hatte den Vorteil, Sprach- und Gestenbefehle zu erkennen und die Realität zusätzlich wahrnehmen zu können. Trotzdem war die VR-Brille unser Highlight des Tages.

3D-Darstellung unserer Wohnung am Rechner.

Am vierten Tag des Praktikums entwarfen wir mit dem Programm MegaMol eine Kamerafahrt für die erstellte 3D-Darstellung unserer Wohnung und einer Stadt. Außerdem haben wir alle Teile der Arduino Schaltung ausgemessen, um mit dem Programm Autodesk Fusion 360 eine Skizze aller Teile zu erstellen. Diese fügten wir in eine passende Skizze eines Würfels ein, der später die Hülle werden sollte.

Am letzten Tag besuchten wir eine Poster-Präsentation von verschiedenen Studentengruppen, die ihre jeweiligen Projekte vorstellten. Uns wurde über die Simulation von Muskeln und das Programm MegaMol genaueres erzählt. Danach perfektionierten wir die Skizze des Würfels und fügten die Ausgänge der einsprechenden Teile ein.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass uns das Praktikum viele Einblicke in den Beruf des Informatikers gegeben hat. Durch das selbstständige Arbeiten bot es eine Abwechslung zum Schulalltag und wir erlangten erste Erfahrungen für unser Berufsleben. Auch im Hinblick auf die nähere Zukunft hat uns das Praktikum geholfen, da wir die Abläufe und Tätigkeiten an einer Universität aus verschiedenen Perspektiven erleben konnten.

Wir bedanken uns bei der Universität Stuttgart und deren Mitarbeitern für eine lehrreiche Woche, die uns Spaß gemacht hat.

 

 

Unser BOGY–Praktikum am Stuttgarter Visualisierungsinstitut

... besuchen die 10. Klasse an zwei Gymnasien im Umkreis von Stuttgart. Im Rahmen eines BOGY-Praktikums an der Universität Stuttgart konnten sie ihre Fähigkeiten in Sachen Programmierung erweitern und sich über die aktuellen Aktivitäten in der Informatikforschung informieren.

Tagged on:

Leave a Reply

Mit dem Eintrag in das nachstehende Feld können Sie unter Angabe eines Namens einen Kommentar hinterlassen.

Personenbezogene Daten
Sie haben die Möglichkeit die Kommentarfunktion ohne Angabe von personenbezogenen Daten unter einem Pseudonym zu nutzen.
Name - Bei dieser Angabe handelt es sich um eine Pflichtangabe. Der von Ihnen gewählte Name wird mit dem von Ihnen verfassten Kommentar veröffentlicht.
E–Mailadresse - Bitte beachten Sie, dass die Angabe Ihrer E–Mailadresse zur Nutzung der Kommentarfunktion nicht erforderlich ist. Auch im Falle einer Eingabe wird die E-Mailadresse nicht verwendet, auch nicht veröffentlicht. Bitte lassen Sie dieses Feld unausgefüllt.
Webseite - Die Angabe Ihrer Webseite ist freiwillig. Die von Ihnen angegebene Webseite wird zusammen mit Ihrem Kommentar veröffentlicht.

Nach den §§ 21, 22 LDSG haben Sie das Recht, auf Antrag unentgeltlich Auskunft über die von der Universität Stuttgart und Universität Konstanz über Sie gespeicherten Daten zu erhalten und bei unrichtig gespeicherten Daten deren Berichtigung zu verlangen (Auskunfts- und Berichtigungsrecht). Ein Auskunfts- oder Berichtigungsersuchen richten Sie bitte schriftlich an die Geschäftsstellen des SFB-TRR 161 an der Universität Stuttgart (E-Mail: sfbtrr161[at]visus.uni-stuttgart.de) bzw. der Universität Konstanz (E-Mail: sfbtrr161[at]uni-konstanz.de).